schwaben regenerativ entscheidet sich für Zertifizierung nach DIN ISO 50001

Bild (v.l): Michael Stöckle, Christian Arlt, Peter Göb und Alexandra Frei02.03.2016 // Nach Novellierung des am 21.April 2015 in Kraft getretenen Energiedienstleistungs-Gesetzes (EDL-G) sind die konkreten EU-Ziele zur Energieeffizienzsteigerung nun für alle Unternehmen verpflichtend. In diesem Gesetz ist festgelegt, dass alle Unternehmen, die nicht unter die KMU-Regelung (kleine und mittlere Unternehmen) fallen, bis spätestens 5. Dezember 2015 ein Energieaudit nach EN 16217-1 durchführen müssen. Alternativ kann ein Energiemanagementsystem nach ISO50001 oder ein Umweltmanagementsystem nach EMAS eingeführt werden.

"Als regeneratives Unternehmen haben wir uns bewusst für die ISO50001 entschieden", sagt Christian Arlt, Geschäftsführer schwaben regenerativ. " Dieses Managementsystem soll langfristig die Energieeffizienz unserer Anlagen optimieren und so ihre Wirtschaftlichkeit noch weiter verbessern."

Um die Zertifizierung zu erlangen, mussten alle Energieverbraucher in den Anlagen erfasst und bewertet werden. Ebenso musste ein Energieeffizienzteam mit einem Energiemanagementbeauftragten gegründet werden, welches sich kontinuierlich mit der Erfassung und Analyse der Daten beschäftigt. Die Mitarbeiter der schwaben regenerativ haben unter Führung des Energiemanagementbeauftragten Michael Stöckle die Norm eingeführt und während des Zertifizierungsaudits auch proaktiv begleitet. Als internes Ziel vereinbarte schwaben regenerativ den Energieverbrauch der Bio-Erdgasaufbereitungsanlagen um jährlich 3% zu senken. Um dieses Ziel zu erreichen, stimmt sich das Energieeffizienzteam regelmäßig ab und bespricht mögliche Optimierungen an den einzelnen Komponenten der Anlagen.

Christian Arlt bezeichnet den bisherigen Stand der Normeneinführung mit den Worten: "Wir sind bisher mit den uns selbst gesetzten Zielen im Soll und guter Dinge, weitere Potentiale zu analysieren und diese dann auch zu nutzen."